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Alles, was Sie über die Erderwärmung wissen müssen

EcologyErderwärmung
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Die globale Erwärmung ist wohl die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Aber worum handelt es sich dabei genau?
Ecology
2025-05-20T00:00:00.000Z
de-de

Die wichtigsten Punkte in diesem Artikel

  • Was Erderwärmung genau ist

  • Der Unterschied zwischen Erwärmung, Klimawandel und Klimastörung

  • Wie wir in diese Lage geraten sind

  • Die vielfältigen Ursachen und Folgen des Phänomens

  • Was wir tun können und müssen, um es zu beheben

Dieser Artikel hat nicht das Ziel, endlos die Dramatik der globalen Erwärmung zu schildern – deren sich schon viele bewusst sind. Wir finden jedoch, dass es wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen, die Mechanismen zu begreifen, die zu dieser Situation geführt haben.
ein Baumstamm

Was ist die Erderwärmung?

Definition der Erderwärmung

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Die globale Erwärmung ist die „Veränderung des Erdklimas, die sich durch einen Anstieg der durchschnittlichen Oberflächentemperatur bemerkbar macht“ (Larousse).

Im Gegensatz zu dem, was manchmal behauptet wird, ist dieses Phänomen nicht zwangsläufig mit menschlicher Aktivität verbunden. Im Laufe ihrer Geschichte hat unsere Erde bereits andere Erwärmungsphasen erlebt als die, über die wir heute sprechen. Wärmere Phasen, die nichts mit dem Menschen zu tun hatten – schlichtweg, weil dieser damals noch nicht existierte.

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Das Paläozän/Eozän-Thermalmaximum wurde beispielsweise durch vulkanische Aktivität dieser fernen Zeit ausgelöst. Im Gegensatz dazu sind die Veränderungen, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfahren, menschengemacht.

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Der Begriff „Erderwärmung“ wird regelmäßig austauschbar mit „Klimawandel“ oder „Klimastörung“ verwendet. Doch strenggenommen beziehen sich diese Begriffe nicht genau auf dasselbe Phänomen. „Klimawandel“ gibt keine Auskunft über die Art der Veränderung, die damit gemeint ist. Der Ausdruck kann sowohl eine globale Abkühlung als auch Erwärmung bezeichnen. Der Begriff „Klimastörung“ wiederum wird eher selten verwendet, da die beobachteten Störungen vielfältig sind: schwere Wetterereignisse, Verschiebungen der Jahreszeiten usw.

Kurz gesagt, kann man sagen: Die Erderwärmung zieht Klimaveränderungen nach sich, die wiederum zahlreiche Klimastörungen verursachen.

Was ist der Treibhauseffekt?

☀️
La planète Terre reçoit en permanence l'énergie émanant de son étoile : le Soleil.
♨️
Une partie de cette énergie est absorbée par la surface terrestre qui se réchauffe ainsi, produisant à son tour des rayons infrarouges.
🌫️
Ces derniers sont ensuite renvoyés vers l'atmosphère, mais partiellement retenus par les nuages et certains gaz à effet de serre présents au sein de cette même atmosphère.
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Das nennt man den „Treibhauseffekt“. Ein Phänomen, das für das Leben auf dem blauen Planeten unverzichtbar ist: Ohne Treibhauseffekt würde die Durchschnittstemperatur auf der Erde bei etwa -18 °C liegen. Dank des Treibhauseffekts beträgt diese im Durchschnitt +15 °C. 

eine Wolkendecke

Warum erwärmt sich das Erdklima?

Man unterscheidet zwei Formen des Treibhauseffekts:

👍
l'effet de serre naturel que nous venons d'expliquer ;
👎
l'effet de serre d'origine anthropique (c'est-à-dire d'origine humaine), qui est majoritairement généré par l'extraction et l'utilisation des fameux combustibles fossiles (charbon, gaz et pétrole).

Der natürliche Treibhauseffekt wird durch den menschengemachten Treibhauseffekt gestört. Unser Planet ist nicht in der Lage, so viele Treibhausgase aufzunehmen und zu regulieren, wie wir sie heute ausstoßen. Deshalb erreichen diese Gase Rekordwerte – so hoch wie seit fast drei Millionen Jahren nicht mehr. Und das bleibt nicht ohne Folgen für die globale Temperatur.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Erdtemperatur um 1,1 °C gestiegen, und der Zeitraum 2011–2020 war der wärmste überhaupt. Auch wenn es zuweilen noch zu extremen Kälteeinbrüchen kommt (zum Beispiel in China mit -48 °C im Dezember 2023), steigt die globale Durchschnittstemperatur dennoch kontinuierlich an.

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Anders als man denken könnte, brauchen Treibhausgase sehr lange, um abgebaut zu werden. Methan etwa verbleibt rund zwölf Jahre in unserer Atmosphäre. Distickstoffoxid benötigt 120 Jahre bis zum Abbau, und Schwefelhexafluorid gar 50.000 Jahre.

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Ständig ist die Rede vom Kohlendioxid (CO₂), weil es etwa zwei Drittel zur Verstärkung des Treibhauseffekts beiträgt. Aus Praktikabilitätsgründen werden die übrigen für die Erwärmung verantwortlichen Gase umgerechnet in CO₂-Äquivalent (CO₂e), um die Vergleichbarkeit zu erleichtern. Laut Website des Europäischen Parlaments ist die Europäische Union (EU) nach China, den USA und Indien der viertgrößte Emittent von Treibhausgasen weltweit.

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Youtube-Screenshot

Wie konnte es dazu kommen?

Diese Frage ist umso berechtigter, weil es uns unglaublich schwerfällt, wirksam zu reagieren. Uns allen: Politiker(innen), Unternehmen, öffentliche Persönlichkeiten, Bürger(innen)...

Viele – besonders in Europa – sind sich intellektuell einig, dass dem Klimaproblem begegnet werden muss. Aber sobald es um konkrete Veränderungen in unserem alltäglichen Handeln geht, wird es schwierig. Doch woran liegt das? Warum ist es so schwer?

The Shift Project, "Climat, crises : Le plan de transformation de l'économie française"

Éditions Odile Jacob

(...) Die Hauptursache dieser Klimastörung ist eine Art harte Droge: der energetische Überfluss, ermöglicht durch das Zeitalter der fossilen Brennstoffe.
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Die ökologische Wende einzuleiten – die echte, die von uns verlangt, Mühen und Entscheidungen auf uns zu nehmen – bedeutet, auf das Gesellschaftsmodell zu verzichten, das seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs alle in Industrieländern Geborenen erlebt haben. Diese Aufgabe ist für unser gewohntheitsgetränktes Gehirn, das auf Annehmlichkeiten und sofortige Belohnung gepolt ist, schwierig.

The Shift Project, "Climat, crises : Le plan de transformation de l'économie française"

Éditions Odile Jacob

(...) Die Industrie – Maschinen über Maschinen – stellt uns inzwischen zig Millionen verschiedene Produkte zur Verfügung, teils zu immer niedrigeren Preisen (das meint „mehr Kaufkraft“), sorgt durchschnittlich für 40 Quadratmeter beheizbare Wohnfläche pro westlichem Bürger, ermöglicht Reisen von einem Ende des Landkreises zum anderen – und dann durchs ganze Land und in die Welt, bringt die Spiele des Zirkus in jedes Wohnzimmer (Fernsehen und später das Internet), erleichtert Haushaltspflichten (Haushaltsgeräte), schafft das moderne Krankenhaus, usw.
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Leaf Media Titelseite

Ursachen und Folgen des Klimawandels

Was sind die Ursachen des Klimawandels?

1) Fossile Brennstoffe (oder fossile Energien)

Wir erzeugen permanent Treibhausgase durch alle unsere Aktivitäten, die überwiegend ermöglicht werden durch die Förderung und Nutzung fossiler Energien (Erdöl, Gas und Kohle), welche im Untergrund der Erde vorkommen.

Folgende Nutzungen führen besonders massiv zu dieser Ausbeutung:

  • Energieerzeugung (für Strom und Heizung);
  • Kraftstofferzeugung (um unsere Autos, Flugzeuge oder Schiffe anzutreiben).
Die Menschheit hat fossile Energieträger nicht immer in dieser Weise genutzt. Tatsächlich ist diese umfassende Nutzung noch sehr jung: Sie geht auf die Industrielle Revolution zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück.

Es ist bitter ironisch, dass unsere Vorfahren vermutlich ehrlich glaubten, dass die Nutzung solcher Energien unserer Gesellschaft positive Fortschritte ermöglichen würde – zu einer Zeit, als der heutige Komfort noch unvorstellbar war.

The Shift Project, "Climat, crises : Le plan de transformation de l'économie française"

Éditions Odile Jacob

(...) Damals wurde die bevorstehende Erwärmung keineswegs als schlechte Nachricht angesehen – im Gegenteil. Arrhenius sah sie sogar als weiteren positiven Effekt unseres technischen Fortschritts, der die Wachstumsperiode der Pflanzen verlängern und die Strenge der Winter mildern würde, angefangen bei denen seines eigenen Landes.
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Uns fällt es kaum auf, weil wir uns daran gewöhnt haben, doch schon allein warmes Wasser im Haus bedeutet, dass Energie erzeugt werden muss, um das Wasser zu erwärmen.

Es geht nicht darum, alles zu verteufeln: Fossile Energien haben unsere Gesellschaft zeitweise sogar positiv beeinflusst. Leider stellte sich das auf ihrer Grundlage entwickelte Modell langfristig als klimaschädlich heraus. Insbesondere, als wir ab den 1960er-Jahren mit der aufkommenden Konsumgesellschaft begannen, weit mehr zu produzieren als wir tatsächlich benötigen.
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Doch auch heute steigen unsere Emissionen weiter. Zwischen 2022 und 2023 nahmen sie um 1,3 % zu. Und es ist zu befürchten, dass das wirtschaftliche und demografische Wachstum der Schwellenländer die Lage weiter verschlimmert – vor allem, wenn diese die früher von westlichen Ländern entwickelten Ausbeutungsmodelle übernehmen.

Infografik, die die Erderwärmung kurz beschreibtInfografik, die die Erderwärmung kurz beschreibt

2) Die Schädigung natürlicher Kohlenstoffsenken

Kohlendioxid (CO₂) hat heute einen sehr schlechten Ruf. Aber wir sollten wissen: Auch wir stoßen CO₂ nur durchs Atmen aus.

National Geographic

Fachmedium für Wissenschaft und Forschung

Um die heutigen Umweltprobleme zu lösen, ist eine Dekarbonisierung notwendig. Sie sollte jedoch unter Bewahrung dieses lebenswichtigen Bestandteils allen Lebens auf der Erde erfolgen.

Und da die Natur klug ist, war das System unseres Planeten ursprünglich so ausgelegt, dass die CO₂-Mengen nicht über das Notwendige hinausgehen konnten. Wie? Durch Kohlenstoffsenken.

Unsere Wälder, Ozeane und weitere Bestandteile unserer Ökosysteme nehmen auf natürliche Weise CO₂ auf. Das macht sie zu "natürlichen Kohlenstoffsenken".

GEO

Monatliches Magazin

Wälder sind ein entscheidender Hebel im Kampf gegen den Klimawandel, denn sie speichern 662 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (2020) – mehr als die Hälfte des weltweiten Vorrats in Böden und Vegetation, so die FAO.
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Problem: Diese Kohlenstoffsenken sind heute so stark beschädigt, dass sie ihre Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Unsere Wälder zum Beispiel nehmen längst nicht mehr so viel CO₂ auf wie früher. Die Bäume sind schlicht überlastet. Besonders betroffen: Waldbrände, die sich durch immer häufigere Dürren verstärken. Sterben Bäume massenhaft bei solchen Katastrophen, geben sie das gespeicherte CO₂ wieder frei – was die Lage weiter verschärft.

Die Abholzung verschärft das Problem noch weiter. Sie ist hauptsächlich verbunden mit:

🌽
à l'agriculture ;
🚧
à la construction d'infrastructures ;
🪨
aux activités minières ;
🏢
à l'urbanisation.

3) Industrielle Tierhaltung

Die Massentierhaltung produziert große Mengen an Treibhausgasen (insbesondere Methan (CH₄)), etwa bei der Verdauung der Tiere – aber nicht nur dann.

Tatsächlich entstehen auch Treibhausgase, wenn:

  • Wälder gerodet werden, um Futterpflanzen für die Tiere anzubauen;
  • landwirtschaftliche Maschinen mit fossilen Energieträgern betrieben werden.
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Die Tierhaltung ist für 14,5 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Sie zählt zu den Hauptsektoren, die zur Erderwärmung beitragen. Die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, englisch Food and Agriculture Organization) schätzt, dass 83 % der weltweit genutzten Agrarflächen für die Tierhaltung genutzt werden.

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Wenn wir unseren Konsum von tierischen Proteinen (insbesondere Fleisch) unbedingt verringern müssen, um unserem CO₂-Fußabdruck zu senken, scheint ein völliges Verschwinden der Viehzucht nicht wünschenswert. Immerhin hat sie auch positive Effekte für die Artenvielfalt und das Ökosystemmanagement. Außerdem würde eine komplette Umstellung auf pflanzliche Ernährung zwangsläufig auch den Bedarf an Nutzflächen erhöhen – und könnte damit zu noch mehr Abholzung führen.

Kühe auf einer Wiese

Was sind die Folgen des Klimawandels?

1. Für die Umwelt

Les conséquences Ce qu'il se passe
L'augmentation des températures moyennes...
avec des vagues de chaleur plus fréquentes et plus intenses. Les régions arides et méditerranéennes sont particulièrement touchées, mais elles ne sont pas les seules, loin de là. Les sécheresses se prolongent, ce qui affecte les sols, l’agriculture et la biodiversité.
La fonte des glaces et l'élévation du niveau de la mer...
qui menace désormais des villes côtières telles que Miami, et des petits États insulaires comme les Maldives.
La perturbation des écosystèmes...
caractérisée par la migration forcée ou l'extinction des espèces terrestres ou marines touchées, la perturbation des équilibres naturels, une perte de biodiversité et des conséquences en cascade pour les chaînes alimentaires impactées.
L'acidification des océans...
car le dioxyde de carbone absorbé par les océans modifie leur pH. Les récifs coralliens, qui abritent 25 % des espèces marines, en souffrent et mettent en péril la biodiversité marine.
Les événements climatiques extrêmes...
avec l'augmentation du nombre, de la fréquence et de l'intensité de ces événements climatiques extrêmes comme les tempêtes, les ouragans, les inondations et les incendies qui causent à la fois des pertes humaines, des pertes d'infrastructures vitales et même la perte de certains écosystèmes.

The Shift Project

Thinktank mit Schwerpunkt Klima-Energie-Herausforderungen

Zwischen 3,3 und 3,6 Milliarden Menschen leben unter großer Verwundbarkeit gegenüber der Erderwärmung. Und etwa die Hälfte der Weltbevölkerung leidet mindestens einen Teil des Jahres unter akutem Wassermangel.

2. Für die Gesellschaft

Les conséquences Ce qu'il se passe
Les migrations climatiques forcées...
lesquelles entraînent évidemment des tensions au sein des zones d'accueil, où les infrastructures et les ressources locales sont souvent insuffisantes pour gérer ces nouveaux arrivants.
L'insécurité alimentaire...
liée aux sécheresses, inondations et au dérèglement des saisons agricoles. La production de nourriture se trouve ainsi perturbée, ce qui est un problème en général, mais un problème aux conséquences autrement plus dramatiques lorsqu'il intervient dans des zones plus vulnérables que d'autres, comme en Afrique.
Les conflits de ressources...
notamment dans les régions comme le Moyen-Orient et l'Afrique du Nord, où la raréfaction de l'eau entraîne des conflits entre communautés, voire exacerbe les tensions existantes.
La perte du patrimoine culturel...
car les sites historiques et les lieux sacrés ne sont pas davantage protégés des catastrophes climatiques que le reste du monde. L’héritage culturel de l'Humanité et la transmission de certaines traditions se trouvent ainsi menacés.
La réduction de la qualité de vie...
liée à la multiplication des extrêmes climatiques voire des catastrophes naturelles. Que ceux-ci aient des répercussions directes (une augmentation de la température au sein du logement) ou indirectes (la raréfaction des ressources à disposition), ils réduisent le bien-être général et provoquent des pertes financières importantes lorsqu'un désastre d'une quelconque nature en vient à endommager les infrastructures existantes.
Bis 2070 dürfte die Temperaturzunahme laut der US-Entwicklungsbehörde (USAID) zu einem durchschnittlichen Rückgang der Reiserträge in Afrika um 24 % führen, besonders in regenabhängigen Anbaugebieten.

3. Für die Gesundheit

Les conséquences Ce qu'il se passe
La propagation de maladies...
telles que le chikungunya, car leurs vecteurs (les moustiques) colonisent de nouvelles zones géographiques rendues plus chaudes. Des régions autrefois préservées, comme certaines parties d’Europe, sont désormais exposées.
Des problèmes d'ordre respiratoire...
car la hausse des températures et de la pollution de l'air aggravent l'ozone troposphérique, responsable d'affections respiratoires, particulièrement chez les enfants et les personnes âgées.
Du stress thermique...
notamment lié aux vagues de chaleur qui augmentent le risque de coup de chaleur et de déshydratation, particulièrement dangereux pour les travailleurs en extérieur, les sportifs et les populations vulnérables.
Une détérioration de la santé mentale...
induite par les conditions climatiques et les traumatismes liés aux pertes matérielles, aux déplacements forcés et aux catastrophes à répétition. Ces derniers accentuent les symptômes d'anxiété, de dépression et de stress post-traumatique au sein des communautés touchées.
Un déficit nutritionnel...
lié aux rendements agricoles en baisse, à la difficulté d'accès aux aliments frais et nutritifs et aux carences alimentaires affectant principalement les populations à faible revenu. Les enfants et les personnes âgées sont les plus susceptibles de souffrir de malnutrition.
Der Klimawandel – zusammen mit Globalisierung, Urbanisierung und Abholzung – führt zu einer verstärkten Übertragung von durch Vektoren übertragenen Infektionskrankheiten, insbesondere von solchen, die durch die Tigermücke Aedes albopictus verbreitet werden. 
Der Klimawandel trifft die Bevölkerung auf indirekte Weise: durch das Bewusstwerden seiner Auswirkungen, durch die Folgen für die Regionen sowie durch die Gefährdung der Ernährungs-, Wirtschafts- oder Wohnsicherheit.

4. Auswirkungen auf die Wirtschaft

Les conséquences Ce qu'il se passe
Des coûts de reconstruction et/ou de réhabilitation...
après chaque événement climatique extrême. Les incendies canadiens de l'été 2023 auraient ainsi coûté près d'un milliard de dollars. Autant de dépenses qui pèsent sur les budgets publics et ralentissent les autres investissements essentiels.
Des pertes agricoles et viticoles...
car les conditions climatiques affectent la stabilité des cultures et des revenus, ce qui entraîne par ailleurs une hausse du coût des aliments. Les petits producteurs sont bien sûr particulièrement touchés, ayant moins de moyens pour s’adapter aux aléas climatiques.
La hausse des coûts de santé...
du fait de la multiplication des maladies liées au changement climatique. De fait, les systèmes de santé doivent investir davantage dans la prévention et le traitement des affections respiratoires, vectorielles, et des troubles liés au stress.
Des pertes pour le secteur du tourisme...
qui voit ses sources de revenus (à l'image des stations de ski) menacées.
Das französische Festland erlebt seit Herbst 2023 außergewöhnliche klimatische Bedingungen mit übermäßigem Niederschlag und geringer Sonneneinstrahlung, die die Ernteerträge in der Landwirtschaft beeinträchtigen.

5. Auswirkungen auf die Politik

Les conséquences Ce qu'il se passe
L'augmentation des tensions géopolitiques...
du fait des luttes pour l'accès aux ressources. C'est le cas dans l'Arctique, par exemple, car ses ressources naturelles (pétrole et gaz) sont très convoitées.
Des défis en matière de gouvernance mondiale...
car les pays les plus touchés par le changement climatique (souvent en voie de développement) demandent davantage de soutien financier et technologique aux pays riches. Or la question de la responsabilité climatique pèse beaucoup maintenant dans le cadre des négociations internationales.
L'apparition de nouvelles pressions en matière d'adaptation...
et de résilience. Les gouvernements sont appelés à renforcer les infrastructures pour résister aux catastrophes naturelles, ce qui représente un investissement important.
Une forte mobilisation sociale...
initiée tout particulièrement par les citoyens les plus jeunes, qui appellent à des actions climatiques plus ambitieuses. Ces mouvements influencent les choix politiques et obligent certains gouvernements à adopter des lois environnementales et pas toujours bien acceptées du reste de la société pour des motifs divers (la taxe carbone en fut, à ce titre, un exemple criant).
Un appel à la révision des politiques migratoires...
du fait de l’augmentation du nombre de réfugiés climatiques. À l'échelle mondiale, sur 7,8 milliards d'humains, 3,3 à 3,6 milliards d'entre eux sont considérés comme vulnérables au changement climatique.

Courrier international

Französisches Nachrichtenwochenmagazin

„Das Meereis des Arktischen Ozeans hat bereits eine erhebliche Verringerung seiner Fläche erfahren, mit einer Abschmelzung von etwa 40 % zwischen dem Jahrzehnt 1980–1989 und dem Jahrzehnt 2010–2019“, berichtet das Institut français des relations internationales (Ifri). (...) Diese schnellen Veränderungen eröffnen neue Möglichkeiten, die Begehrlichkeiten wecken. (...) Der US Geological Survey schätzte 2008, dass 10 % der weltweiten Ölreserven und fast 30 % der noch zu entdeckenden Gasreserven in der Arktis liegen.

NATO Review

NATO

Die Daten des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) zeigen, dass in den letzten zehn Jahren wetterbedingte Krisen bereits doppelt so viele Vertreibungen verursacht haben wie Konflikte.
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YouTube-Screenshot

Wurden bereits Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen?

Natürlich – und zum Glück – haben einige Organisationen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Staaten daran gearbeitet, Lösungen zu entwickeln, um dem Trend entgegenzuwirken. 

🔍
En 1988, l'Organisation météorologique mondiale (OMM) et l'ONU Environnement ont ainsi créé le Groupe d'experts intergouvernemental sur l'évolution du climat (dit GIEC). Des experts ayant pour mission d'étudier les changements climatiques, d'élaborer des stratégies destinées à enrayer la catastrophe ou à limiter les dégâts causés.
🖌️
Dans le même esprit, la Convention-cadre des Nations Unies sur les changements climatiques (CCNUCC) a été initiée en 1992. À l'époque, pas moins de 197 Parties ont déclaré s'engager dans la lutte contre le réchauffement global.
📄
Signé en 1995, le Protocole de Kyoto s'est ensuite efforcé par la suite de transformer les engagements de la CCNUCC en actions concrètes. Adopté le 11 décembre 1997, il a abouti à la définition de seuils d'émissions pour sept gaz à effet de serre : le méthane, l'hexafluorure de soufre, le protoxyde d'azote, le dioxyde de carbone, les hydrocarbures perfluorés, les hydrofluorocarbures et le trifluorure d'azote.
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Insuffisant cependant, le Protocole de Kyoto a été suivi de l'Accord de Paris en 2015. À cette occasion, tous les signataires de la CCNUCC se sont engagés à intensifier et accélérer leurs actions, pour limiter la hausse de la température moyenne mondiale à + 2 °C (idéalement à + 1,5 °C) d'ici la fin du siècle.
✍🏼
Dernier traité en date ? Le Pacte vert pour l'Europe de 2019 (ou "European Green Deal") qui affirme la volonté de l'UE d'atteindre la neutralité carbone d'ici 2050. Un deal depuis conforté par le fameux paquet climat "Fit for 55", acté en 2021.
ein Wald

Sollten wir über Abschwächung oder Anpassung an den Klimawandel sprechen?

Die Abschwächung des Klimawandels und die Anpassung daran sind zwei sich ergänzende Ansätze. Wenn wir retten wollen, was noch zu retten ist, kann das eine nicht ohne das andere funktionieren.
Atténuation du réchauffement
Désigne le fait de s'attaquer à la question de la réduction de nos émissions de gaz à effet de serre.
Adaptation au réchauffement
Se concentre sur les réponses à apporter aux dérèglements qui touchent déjà notre planète.

Diese beiden Ansätze sind absolut untrennbar.

  • Wenn wir unsere Treibhausgasemissionen senken, ohne eine Anpassungsstrategie umzusetzen, werden ein erheblicher Teil der Menschheit und der Ökosysteme die inzwischen unvermeidbaren Störungen und deren Folgen nicht überleben können.
  • Andererseits, wenn wir unsere Treibhausgasemissionen nicht reduzieren und uns nur auf die Anpassung konzentrieren, wird der Mechanismus der globalen Erwärmung außer Kontrolle geraten und das Überleben der gesamten Menschheit sowie aller existierenden Ökosysteme gefährden.
note icon

Sie sind nicht vertraut mit der Funktionsweise jener berühmten Ökosysteme, von denen so oft die Rede ist? Lesen Sie unseren Artikel zu diesem Thema.

zwei Hände, die sich halten

Wie kann man gegen den Klimawandel vorgehen?

Der Kampf gegen die globale Erwärmung erfordert eine tiefgreifende Transformation unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft sowie auch unserer Gewohnheiten und Praktiken.

Im Allgemeinen besteht die absolute Dringlichkeit darin:

📉
à réduire notre empreinte carbone au plus vite et de la manière la plus efficace possible.
✋🏻
à protéger les éléments qui peuvent justement soutenir notre transition.

Nathalie Cabrol, in "Am Beginn neuer Horizonte" (Editions du Seuil)

Astrobiologin

Was uns in die jetzige Lage gebracht hat, kann möglicherweise durch einfache alltägliche Veränderungen umgekehrt werden. Es wird vielleicht anfangs nicht spektakulär sein und Zeit brauchen, aber mit der Ansammlung der Effekte wird sich das System allmählich wieder einpendeln.
Literaturverzeichnis

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